Nominierungen für den 76. Deutschen Filmpreis stehen fest
Der Berlinale-Gewinnerfilm „Gelbe Briefe“ mit Hauptdarsteller Tansu Biçer gehört mit neun Nominierungen nun auch zu den großen Favoriten beim Deutschen Filmpreis 2026. Sogar auf elf Nennungen kommt der Cannes-Beitrag „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski.
Am 29. Mai findet in Berlin die 76. Verleihung des Deutschen Filmpreises statt. Rund zwei Monate vorher wurden am heutigen Dienstag, den 31. März die Nominierten in insgesamt 17 Kategorien vorgestellt. Schauspielerin Adriana Altaras und ihr Kollege Lenn Kudrajwizki verkündeten zunächst auf der Webseite deutscher-filmpreis.de, wer in den filmischen Gewerken ins Rennen um die begehrten Lola-Trophäen geht. Anschließend stellten Florian Gallenberger, Präsident der ausrichten Deutschen Filmakademie, und Filmpreis-Botschafterin Maria Ehrich im „ARD-Mittagsmagazin“ die Nominierten für die Kategorien „Bester Spielfilm“, „Bester Kinderfilm“ und „Bester Dokumentarfilm“ vor.
„Es ist für Filme wichtig, sichtbar zu sein“, sagte Gallenberger in der Sendung, „und der beste Weg sichtbar zu sein, ist ein Erfolg wie der Deutsche Filmpreis.“ Als ganz große Favoriten für die diesjährige Preisverleihung kristallisieren sich zwei Filme heraus, die bereits auf dem internationalen Parkett für Schlagzeilen gesorgt haben. „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski, der im vergangenen Jahr beim Festival in Cannes den Preis der Jury erhielt, konnte nun elf Lola-Nominierungen sammeln. Auf neun Nennungen kommt der diesjährige Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ von Regisseur İlker Çatak.
Ebenfalls stark vertreten auf den Nominierungslisten für den Deutschen Filmpreis sind die Romanverfilmung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, die in den deutschen Kinos bereits von mehr als einer Million Besucherinnen und Besucher gesehen wurde, sowie das Historiendrama „Das Verschwinden des Josef Mengele“. Beide Filme kommen auf jeweils sieben Nennungen, während sechs Lola-Nominierungen für Fatih Akins „Amrum“ ausgesprochen wurden.
Eine Liste aller Nominierten ist auf der Webseite des Deutschen Filmpreises zu finden. Darüber hinaus stehen zwei Preisträger bereits fest. „Das Kanu des Manitu“ von Michael Bully Herbig wird als besucherstärkster Film des vergangenen Jahres geehrt. Zudem erhält Filmemacher Wim Wenders den Ehrenpreis.


