Angelo Kelly: Kein Camping-Komfort im Doppeldeckerbus
Musiker Angelo Kelly war als Kind mit seiner musikalischen Familie ständig im Doppeldeckerbus auf Reisen. Über das wenig komfortable Gefährt und seine sonstigen Camping-Erfahrungen spricht er mit Moderatorin Bettina Tietjen in der neuen Ausgabe von deren Podcast „Ins Blaue“.
Bettina Tietjen ist u.a. als Moderatorin aus „Das!“ und der „NDR Talk Show“ bekannt. Darüber hinaus ist die Hamburgerin eine passionierte Camperin und bringt dies regelmäßig im Podcast „Ins Blaue“ zum Ausdruck. Alle 14 Tage empfängt sie darin einen prominenten Gast, um über Camping, Reisen, Natur und vieles mehr zu plaudern. In der aktuellen Episode, die seit dem heutigen Donnerstag, den 16. April auf den gängigen Plattformen abrufbar ist, gesellt sich Musiker Angelo Kelly zu Tietjen.
Schon im Kindesalter war der heute 44-Jährige mit der Kelly Family im legendären roten Doppeldeckerbus unterwegs, um in Europa und den USA Straßenmusik zu machen. Ein komfortables Campingerlebnis sei das aber nicht gewesen, denn das Gefährt sei dafür eigentlich nicht geeignet gewesen. „Der Bus, so schön er auch war, hatte kein Klo, keine Küche, keine Heizung, gar nix. Das war einfach eine Kiste“, sagt Angelo Kelly im Podcast.
Improvisationstalent und auch eine gewisse Dreistigkeit seien erforderlich gewesen, um den Alltag zu meistern. „Ich war als Kind schon Profi darin, einfach morgens in ein Eiscafé zu gehen, zur Toilette durchzulaufen und da meine Haare zu waschen. Handtuch drum, rausgegangen und habe mich dann bedankt“, berichtet der Musiker schmunzelnd im Gespräch mit Tietjen. „Rotzfrech. Echt. Da kannten wir nichts. Wir waren so ein bisschen auch eine Zirkusfamilie.“
Mittlerweile lebt Angelo Kelly mit seiner eigenen Familie in eher ländlicher Umgebung in Irland. Daher sei auch sein Bedarf an Camping heutzutage nicht so ausgeprägt. Die letzte Reise in dieser Form liege schon etwa zehn Jahre zurück, sagt er bei „Ins Blaue“. Nach Tourneen oder Promotion-Reisen genieße er es nun, daheim in ruhiger Umgebung zu entspannen. „Ich glaube, wenn wir das nicht hätten, wenn wir in der Stadt leben würden, dann wäre Camping eher ein Ausgleich.“


