Festival Die Komödie „Horst Schlämmer sucht das Glück“ mit Hape Kerkeling und Meltem Kaptan eröffnet am 1. Juni die 35. Ausgabe des Kinofests Lünen. Bei dem Festival stehen u.a. auch zwei Filme mit Sandra Hüller und eine Vorpremiere des neuen Dortmunder „Tatorts“ auf dem Programm. (Foto © Leonine Studios/Sandra Hoever)

8. Mai, 2026

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Alles auf Horst: Programm für das 35. Kinofest Lünen steht

Die Komödie „Horst Schlämmer sucht das Glück“ mit Hape Kerkeling und Meltem Kaptan eröffnet am 1. Juni die 35. Ausgabe des Kinofests Lünen. Bei dem Festival stehen u.a. auch zwei Filme mit Sandra Hüller und eine Vorpremiere des neuen Dortmunder „Tatorts“ auf dem Programm.

Nach dem Neustart im vergangenen Jahr bleibt das Kinofest Lünen auch 2026 ein Sommerfestival. Vom 1. bis 7. Juni findet die mittlerweile 35. Ausgabe des schwerpunktmäßig auf den deutschen Film fokussierten Events im nördlichen Ruhrgebiet statt. Das detaillierte Programm stellte die künstlerische Festivalleiterin Sonja Hofmann sowie u.a. Vertreter der federführend veranstaltenden Stadt Lünen am heutigen 8. Mai vor.

Demnach wird das 35. Kinofest Lünen am Montag, den 1. Juni im Heinz-Hilpert-Theater mit dem aktuellen Kino-Hit „Horst Schlämmer sucht das Glück“ eröffnet. Schlämmer-Erfinder Hape Kerkeling soll in diesem Rahmen auch der Lebenswerk-Preis „Nike“ überreicht werden. Darüber hinaus sind die Verfilmungen seiner autobiografischen Bücher „Ich bin dann mal weg“ (2. Juni) und „Der Junge muss an die frische Luft“ (3. Juni) im Festivalprogramm vertreten.

Auch Berlinale-Gewinnerin Meltem Kaptan, die in der Komödie „Horst Schlämmer sucht das Glück“ als Zugbegleiterin und Teilzeit-Domina „Mandy“ mitwirkt, ist noch in einem weiteren Film in Lünen zu sehen. Am 3. Juni findet dort im Kulturzentrum „Lükaz“ eine barrierefreie Event-Vorführung von Thomas Stubers Roadmovie „Der Frosch und das Wasser“ statt. Darin übernimmt Kaptan die Rolle einer Busfahrerin, die auf die beiden von Aladdin Detlefsen und Kanji Tsuda gespielten Protagonisten trifft.

Im Wettbewerb um die „Lüdia“ für den besten Film läuft beim Kinofest Lünen u.a. der Spielfilm „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke, der im Nachwuchswettbewerb der Berlinale 2026 seine Weltpremiere feierte. Auch „Ich verstehe Ihren Unmut“ von Kilian Armando Friedrich und der Max-Ophüls-Preisträger „Gropiusstadt Supernova“ von Ben Voit gehören zur Auswahl. Das Dokudrama „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ mit Sandra Hüller geht ebenfalls ins Rennen um die „Lüdia“-Trophäe.

Hüller ist in Lünen auch noch in dem Historiendrama „Rose“ zu sehen, für das sie in Berlin mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet worden war. Die österreichisch-deutsche Produktion gehört beim diesjährigen Kinofest zu einem Österreich-Schwerpunkt. Abgerundet wird das Programm durch ein Open-Air-Kino am Horstmarer See. Dort läuft u.a. der neue Dortmunder WDR-„Tatort“ mit dem Titel „Heilung“ als Vorpremiere. Darüber hinaus gibt’s ein Wiedersehen mit Peter Thorwarths legendärer Ruhrgebiets-Gangsterkomödie „Bang Boom Bang“. Und wie im Eröffnungsfilm spielt auch darin ein „Horst“ eine tragende Rolle.

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ronald paul yandere