Dokumentation Am 11. Mai läuft die ARD-Doku „70 Jahre ESC – More than Music“ erstmals im Fernsehen. Ab 20:15 Uhr blickt Das Erste auf sieben Jahrzehnte Eurovision Song Contest zurück. Zu Wort kommen u.a. ESC-Sieger Tom Neuwirth alias Conchita Wurst und Entertainer Hape Kerkeling. Foto © SWR/HR/NDR/WDR/DRIVE beta/Benjamin Kahlmey

11. Mai, 2026

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ARD-Doku „70 Jahre ESC – More than Music“ feiert TV-Premiere

Am 11. Mai läuft die ARD-Doku „70 Jahre ESC – More than Music“ erstmals im Fernsehen. Ab 20:15 Uhr blickt Das Erste auf sieben Jahrzehnte Eurovision Song Contest zurück. Zu Wort kommen u.a. ESC-Sieger Tom Neuwirth alias Conchita Wurst und Entertainer Hape Kerkeling.

Vom bescheidenen Chanson-Wettbewerb zum globalen Pop-Phänomen: Der Eurovision Song Contest feiert in diesem Jahr sein 70. Jubiläum. Die ARD zeigt zu diesem Anlass eine Dokumentation, die heute Abend zur Primetime ihre TV-Premiere im Ersten feiert. „70 Jahre ESC – More than Music“ wirft einen Blick hinter die Kulissen des größten Musikspektakels der Welt und fragt, was den Wettbewerb seit 1956 so besonders macht.

Warum der ESC über die Jahre populär geblieben ist? Entertainer Hape Kerkeling hat da eine klare Antwort. „Weil er es verstanden hat, mit der Zeit zu gehen“, sagt er in der Dokumentation und beschreibt den Wandel vom eleganten Orchester-Club-Event hin zu einem europäischen Großereignis. Genau diese Entwicklung zeichnet die Doku nach – von den ersten Auftritten in Lugano über die schrillsten Outfits der 70er- und 80er-Jahre bis zu den politisch aufgeladenen Debatten der jüngsten Vergangenheit.

Politisch war der ESC eigentlich immer, auch wenn das lange Zeit niemand so recht zugeben wollte. Podcaster und „ZDF Magazin Royale“-Autor Miguel Robitzky bringt das Dilemma in der Doku auf den Punkt: „Wie kann man erwarten, dass man eine Veranstaltung macht, wo unterschiedliche Länder zusammenkommen, die in unterschiedlichen politischen Spannungsverhältnissen stehen und dann sagen, das darf nicht politisch sein. Das war mir irgendwie immer ein Rätsel.“

Neben Kerkeling und Robitzky kommen in „70 Jahre ESC – More than Music“ zahlreiche ESC-Legenden und Wegbegleiter zu Wort: Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie Nana Mouskouri, Nicole, Guildo Horn, Jamala, Johnny Logan und Mr. Lordi, die langjährigen deutschen Kommentatoren Peter Urban und Olli Schulz, Modedesigner Jean Paul Gaultier sowie Komponist und Produzent Ralph Siegel.

Auch Tom Neuwirth, der 2014 als Conchita Wurst mit „Rise Like a Phoenix“ für Österreich gewann, teilt seine Erfahrungen. „Ich dachte mir, Europa ist sicher nicht so weit, eine Drag Queen mit Bart gewinnen zu lassen. Und dann habe ich gewonnen“, erinnert er sich.

Die Dokumentation ist ab sofort in der ARD-Mediathek verfügbar. Die TV-Premiere läuft heute, am 11. Mai, um 20:15 Uhr im Ersten, nur wenige Tage vor dem diesjährigen ESC-Finale am kommenden Samstag, bei dem Deutschland mit Sarah Engels ins Rennen geht.

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