EVP-Fraktionschef Manfred Weber und Linken-Bundesvorsitzender Jan van Aken diskutieren am 3. Juni in einer neuen Ausgabe der ARD-Talkshow „Maischberger“ über die Verteidigungsfähigkeit Europas und den Zustand der NATO. Außerdem spricht Unternehmer Nikolas Stihl über die Lage der deutschen Wirtschaft.
EVP-Fraktionschef Manfred Weber und Linken-Bundesvorsitzender Jan van Aken diskutieren am 3. Juni in einer neuen Ausgabe der ARD-Talkshow „Maischberger“ über die Verteidigungsfähigkeit Europas und den Zustand der NATO. Außerdem spricht Unternehmer Nikolas Stihl über die Lage der deutschen Wirtschaft.
Am heutigen Dienstagabend, dem 3. Juni, begrüßt Sandra Maischberger die Zuschauerinnen und Zuschauer im Ersten ab 22:50 Uhr zu einer neuen Ausgabe ihrer ARD-Talkshow. Im Mittelpunkt stehen diesmal Europas Wehrfähigkeit in Zeiten wachsender internationaler Spannungen sowie die wirtschaftliche Lage in Deutschland.
Seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump stellen die USA ihre nuklearen Sicherheitszusagen gegenüber den europäischen NATO-Verbündeten und ihre vertragliche Beistandsverpflichtung zunehmend infrage. Im Dezember vergangenen Jahres forderten die Vereinigten Staaten die europäischen NATO-Staaten zudem auf, bis 2027 deutlich mehr Verantwortung für die konventionelle Verteidigung Europas zu übernehmen. Beim nächsten NATO-Gipfel, der vom 7. bis 8. Juli im türkischen Ankara stattfinden soll, wollen die Bündnisstaaten über eine Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeiten und militärischen Einsatzbereitschaft beraten. Welche Schritte die EU nun einleiten sollte, diskutieren heute Manfred Weber, Partei- und Fraktionsvorsitzender der EVP im Europäischen Parlament und stellvertretender CSU-Parteivorsitzender, sowie Jan van Aken, Bundesvorsitzender der Linken, im Gespräch mit Moderatorin Sandra Maischberger.
Das zweite große Thema des Abends ist die deutsche Wirtschaft. Dazu ist Nikolas Stihl zu Gast, Beiratsvorsitzender des gleichnamigen schwäbischen Familienunternehmens. Stihl hatte in der Vergangenheit wiederholt deutliche Worte gefunden: Hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und der Fachkräftemangel seien eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Bei „Maischberger“ dürfte es daher auch um die Frage gehen, welche Reformen nötig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie langfristig zu sichern.
Kommentiert werden die Themen des Abends wie gewohnt von einer dreiköpfigen Runde. Mit dabei sind diesmal RTL/ntv-Moderatorin Pinar Atalay, „taz“-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann sowie Christoph von Marschall, Korrespondent des „Tagesspiegel“.
