HP_Screenshot Hamburg Sustainability Conference 290626_Liz Shoo
Das Kongressprogramm bei der zweitägigen Hamburg Sustainability Conference 2026 ist am 29. Juni mit einem von Liz Shoo moderierten Panel zum Thema „Investing in Transformation“ eingeläutet worden. Zuvor hatte u.a. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Begrüßungsrede gehalten.
Am heutigen Montag, den 29. Juni hat die dritte Ausgabe der Hamburg Sustainability Conference (HSC) begonnen. Ziel der Veranstaltung ist die Förderung eines offenen internationalen Dialogs, um gemeinsame Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Initiiert wurde das Ganze vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), von der Stadt Hamburg sowie der Michael Otto Stiftung.
Rund 1.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 115 Ländern werden zu dem zweitätigen Kongressprogramm in der Hansestadt erwartet. Heute wurde es u.a. mit Reden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD), der stellvertretenden Generalsekretärin der Vereinten Nationen, Amina J. Mohammed, und der Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) offiziell eröffnet.
Wie schon in den beiden Vorjahren ist die WDR- und Deutsche Welle-Journalistin Liz Shoo auch 2026 wieder als Moderatorin an der HSC beteiligt. Sie leitete am Montagmorgen auch das erste Diskussionspanel zum Thema „Investing in Transformation“ ein.
„Wir haben hier Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt, aus dem globalen Norden und dem globalen Süden. Aber ich glaube, dass in diesen Tagen die Trennlinie ganz woanders verläuft“, kommentierte Shoo augenzwinkernd. An den beiden Kongresstagen werde man „alle Differenzen beiseitelegen“, führte Shoo mit Blick auf das Fußball-WM-Ergebnis vom Sonntagabend aus. „Sogar Kanada und Südafrika werden sich zusammen an einen Tisch setzen.“
Am zweiten Kongresstag am morgigen Dienstag, den 30. Juni wird u.a. der Start der von der Bundesregierung eingesetzten entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission thematisiert. Dazu sind die beiden Vorsitzenden persönlich anwesend: Altbundeskanzler Olaf Scholz und die ehemalige Präsidentin Costa Ricas, Laura Chinchilla.
„Wir kommen in einem schwierigen internationalen Moment zusammen“, sagt der HSC-Vorsitzende Achim Steiner über die Veranstaltung in der Hansestadt. „Geopolitische Spannungen, Konflikte und Misstrauen prägen die Welt um uns herum. Aber die Antwort auf Fragmentierung kann nicht noch mehr Fragmentierung sein.“ Die Hamburg Sustainabilty Conference sei „zu einer internationalen Plattform für fokussierte, ambitionierte und zukunftsorientierte Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung geworden – zu einem Ort, an dem aus Gesprächen echtes Engagement wird und aus Engagement konkreter Fortschritt.“
