Ab dem 6. September ist die sechsteilige Doku-Serie „Die Tudors: Wenn Macht den Kopf kostet“ immer sonntags um 21:00 Uhr auf National Geographic zu sehen. Historiker Dan Snow und Professorin Suzannah Lipscomb gehen darin den dramatischsten Hinrichtungen der Tudor-Zeit nach. Foto © Hit Networks Limited and Little Dot Studios/Ashley Morris
Ab dem 6. September ist die sechsteilige Doku-Serie „Die Tudors: Wenn Macht den Kopf kostet“ immer sonntags um 21:00 Uhr auf National Geographic zu sehen. Historiker Dan Snow und Professorin Suzannah Lipscomb gehen darin den dramatischsten Hinrichtungen der Tudor-Zeit nach.
„Divorced, Beheaded, Died, Divorced, Beheaded, Survived“ – schon der berühmte Merkspruch über die sechs Ehefrauen Heinrichs VIII. macht klar: Am Tudor-Hof lagen Liebe, Macht und Lebensgefahr oft erstaunlich nah beieinander. Doch warum wurden einige ihrer bekanntesten Persönlichkeiten tatsächlich hingerichtet? Waren sie Opfer politischer Intrigen und gnadenloser Machtkämpfe oder hatten sie ihren Untergang zumindest teilweise selbst mitverschuldet?
Diesen Fragen geht die neue National Geographic-Serie mit einem Historiker-Duo nach, das bereits für seine differenzierten und fundierten Annäherungen an historische Persönlichkeiten bekannt ist. Dan Snow und Suzannah Lipscomb reisen dafür zu bedeutenden Schauplätzen in Großbritannien und anderen Teilen Europas, die von imposanten Burgen und königlichen Palästen bis in die Tiefen historischer Archive reichen.
Im Mittelpunkt stehen Menschen, deren Namen untrennbar mit den dramatischen Ereignissen der Tudor-Dynastie verbunden sind. Da ist etwa Maria Stuart, deren jahrelanger Konflikt mit Elisabeth I. schließlich in einer der berühmtesten Hinrichtungen der europäischen Geschichte mündete. Oder Anne Boleyn, die zweite Ehefrau Heinrichs VIII., deren rasanter Aufstieg am englischen Hof ebenso fasziniert wie ihr jäher Fall und bis heute Stoff für historische Debatten liefert.
Daneben nehmen Snow und Lipscomb auch weniger bekannte, aber nicht minder spannende Fälle unter die Lupe: die rätselhafte Geschichte von Perkin Warbeck, der behauptete, einer der verschollenen Prinzen im Tower zu sein, den Earl of Essex, einst enger Vertrauter Elisabeths I., sowie die Schicksale des Herzogs John Dudley und der Gräfin Margaret Pole.
Mithilfe bislang wenig beachteter Quellen und aktueller Forschung rekonstruiert die Serie, was hinter den berühmten Hinrichtungen wirklich steckte. Dabei zeigt sich schnell: Wenn es um Schuld, Intrigen und politisches Kalkül geht, ist die Wahrheit meist komplizierter als die Geschichten, die über Jahrhunderte weitererzählt wurden.
„Die Tudors: Wenn Macht den Kopf kostet“ läuft ab dem kommenden 6. September immer sonntags um 21:00 Uhr auf National Geographic.
