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In der neuen Folge von „90 Milliarden“ spricht Marco Schreyl mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär über Demenzforschung, Prävention und die Medizin der Zukunft. Dafür stattete der Moderator der CSU-Politikerin einen Besuch im Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt ab.
Der gestrige 21. September markiert nicht nur den Welt-Alzheimertag, sondern zugleich den Auftakt zur Woche der Demenz. Dass Hirngesundheit und die Forschung zu neurologischen Erkrankungen gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen können, findet auch Moderator Marco Schreyl. Für die neueste Ausgabe seines Podcasts „90 Milliarden“, der regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) erscheint, geht es für Schreyl in die Hauptstadt. Dort trifft er Bundesforschungsministerin Dorothee Bär in ihrem Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die neue Episode mit dem Titel „Vom Wissen zur Wirkung: Forschung für die Gesundheit der Zukunft“ ist ab sofort überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.
Bär, die das Ministerium seit Frühjahr 2025 leitet, spricht mit Schreyl über Demenzforschung, Prävention sowie die Medizin von morgen und macht dabei deutlich, wo ihre persönlichen Schwerpunkte liegen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Frauengesundheit: „Es gibt kein Land auf der Welt, was da spitzenmäßig unterwegs ist“, sagt sie im Gespräch. Seit ihrem Amtsantritt hat Bär in ihrem Haus ein eigenes Referat für Frauengesundheit eingerichtet und knapp 100 Millionen Euro im laufenden Haushalt für entsprechende Forschungszwecke reserviert. Damit soll unter anderem der sogenannte Gender Data Gap geschlossen werden – also der nach wie vor große Mangel an medizinischen Daten zum weiblichen Körper. Dass zwei Drittel der von neurologischen Hirnerkrankungen Betroffenen Frauen sind, macht das Thema für Bär zur Schnittstelle zweier zentraler Forschungsschwerpunkte. Hier spielt besonders Prävention eine entscheidende Rolle – wobei Bär sich durchaus selbstkritisch zeigt: „Ich bin in der Theorie in Longevity absolut perfekt. In der Praxis leider nicht so.“ Einen ungewöhnlichen Ansatz verfolgt sie dennoch: Beim Joggen laufe sie immer mindestens hundert Schritte rückwärts, als bewusster Reiz fürs Gehirn.
