Film

16. Februar, 2026

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Berlinale goes Metal: Weltpremiere für Doku über Judas Priest

Der Dokumentarfilm „The Ballad of Judas Priest“ über die berühmte englische Heavy-Metal-Band Judas Priest feierte seine Weltpremiere bei der 76. Berlinale. Sänger Rob Halford sowie die Filmemacher Tom Morello und Sam Dunn waren bei der Vorführung persönlich anwesend.

Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin, deren 76. Ausgabe seit der vergangenen Woche läuft, herrscht allein schon aufgrund der vielen Anwesenden in der Regel ein hoher Geräuschpegel. Am gestrigen Sonntagabend wurde es bei der Berlinale aber besonders laut, denn im Festivalkino in der Uber Eats Music Hall stand die Weltpremiere des US-amerikanischen Dokumentarfilms „The Ballad of Judas Priest“ auf dem Programm.

Der 100-Minüter zeichnet mit Stimmen zahlreicher prominenter Protagonisten wie Dave Grohl, Metallica-Gitarrist Kirk Hammett, Schauspieler Jack Black und dem mittlerweile verstorbenen Ozzy Osbourne die Geschichte der seit mehr als 50 Jahren aktiven britischen Heavy-Metal-Band Judas Priest nach. Dazu war sogar „göttlicher“ Besuch nach Berlin gekommen: Sänger Rob Halford, der von den Judas-Priest-Fans als „Metal God“ bezeichnet wird und diesen Titel augenzwinkernd auch selbst für sich nutzt, stand bei einer Pressekonferenz zur Weltpremiere Rede und Antwort.

Begleitet wurde der 74-jährige Halford dabei von den maßgeblichen Männern hinter der Kamera, bei denen es sich ebenfalls um große Namen der harten Rockszene handelt. Regie bei „The Ballad of Judas Priest“ führte Tom Morello, der vor allem als Gitarrist der Band Rage Against the Machine weltbekannt ist. Koregisseur und Produzent ist der Kanadier Sam Dunn (u.a. „Iron Maiden: Flight 666“, „Welcome to Wacken“) – ein ausgewiesener Spezialist im Bereich der Rock- und Metal-Dokumentarfilme.

In „The Ballad of Judas Priest“ geht’s natürlich um die Bandgeschichte von den Anfängen im englischen Birmingham, die bis in die späten 1960er-Jahre zurückreichen, bis hin zur Aufnahme in die prestigeträchtige „Rock & Roll Hall of Fame“ im Jahr 2022. Darüber hinaus steht aber u.a. auch Rob Halford als Person im Mittelpunkt. Der Sänger hatte sich Ende der 1990er-Jahre als einer der ersten prominenten Vertreter der Heavy-Metal-Szene als homosexuell geoutet.

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ronald paul yandere