Talkshow Singer-Songwriter Aki Bosse gab am 24. April sein „3nach9“-Debüt. Dabei erinnerte sich Moderatorin Judith Rakers an einen Fauxpas bei ihrer ersten Begegnung mit dem bekannten Popstar. Ihr sei überhaupt nicht klar gewesen, mit wem sie es zu tun hatte, und fragte: „Singst du im Chor?“ (Foto © Radio Bremen/Matthias Hornung)

25. April, 2026

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Die schönste Zeit? Judith Rakers kannte Popstar Aki Bosse nicht

Singer-Songwriter Aki Bosse gab am 24. April sein „3nach9“-Debüt. Dabei erinnerte sich Moderatorin Judith Rakers an einen Fauxpas bei ihrer ersten Begegnung mit dem bekannten Popstar. Ihr sei überhaupt nicht klar gewesen, mit wem sie es zu tun hatte, und fragte: „Singst du im Chor?“

Gerade ist sein zehntes Studioalbum erschienen: „Stabile Poesie“. Aki Bosse eroberte damit Platz 2 der aktuellen deutschen Charts. Mit Liedern wie „Die schönste Zeit“, „Der letzte Tanz“ oder „Augen zu Musik an“ gehört er seit mehr als 20 Jahren zu den bekanntesten Singer-Songwritern der deutschsprachigen Popmusik.

Doch erst jetzt war er in der traditionsreichen Radio Bremen-Talkshow „3nach9“ zu Gast. Am Freitagabend erinnerte Moderatorin Judith Rakers an ihre erste Begegnung mit ihm. Auf einer Party von gemeinsamen Freunden habe sie sich sehr gut mit ihm unterhalten. Bosse sei zu diesem Zeitpunkt bereits ein ziemlich bekannter Musiker gewesen – nur Rakers habe nicht gewusst, mit wem sie es da zu tun hatte.

„Es war nicht so, dass ich dich nicht erkannt hätte“, erinnerte sich die „3nach9“-Gastgeberin im Studio an der Weser, „ich kannte dich nicht“. Nach anderthalb Stunden Gespräch habe sie ihn gefragt, was er denn so beruflich mache. Als er ihr dann gesagt habe, dass er Sänger sei, habe sie wissen wollen, ob er im Chor singe.

Im weiteren Verlauf der Unterhaltung habe sie gefragt, ob man denn mal was von ihm hören könne, und schließlich ihr Handy konsultiert. „Dann kamen ganz viele Youtube-Videos von riesigen Konzerten mit tausenden von Menschen“, erinnerte sich Rakers. Für sie ein höchst peinlicher Moment: „Ich dachte: O Gott! Ich sitze hier mit einem total bekannten Musiker und habe es anderthalb Stunden lang nicht geschnallt.“

Aki Bosse betonte: „Mir ist das nicht negativ aufgefallen, dass du mich nicht erkannt hast.“ Und er fügte hinzu: „Ich fand trotzdem, dass wir einen schönen Abend hatten.“ Er habe Judith Rakers seinerseits übrigens sofort erkannt.

„Es ist mir ein bisschen peinlich, aber ich muss an dieser Stelle sagen, du hast das natürlich bravourös gemacht“, entgegnete Rakers erleichtert. „Es gibt ja auch Stars, die beleidigt sind, wenn man sie nicht erkennt. Und du hast das ganze Spiel leicht amüsiert, glaube ich, mitgespielt und fasst das jetzt sogar als schönen Abend zusammen. Das finde ich sehr nett.“

Musikalische Gäste in der „3nach9“-Ausgabe vom 24. April waren neben Aki Bosse die Weltklasse-Cellistin Anastasia Kobekina und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther, der sich im Studio an den Flügel setzte und Beethovens „Für Elise“ zum Besten gab. Darüber hinaus saßen der Comedian Bastian Bielendorfer, der Vatikan-Experte Andreas Englisch und die „Bikepackerin“ Wiebke Lühmann in der Talk-Runde von Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo – zu sehen in der ARD-Mediathek.

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