Detlef Soost hat in seinem Leben schon einiges gemacht. Und er kann sich noch vieles vorstellen. Zum Beispiel eine gemeinschaftsbildende Maßnahme im Deutschen Bundestag. Darüber und über noch viel mehr spricht der Coach und Choreograf in der neuen Ausgabe von Barbara Schönebergers „Mit den Waffeln einer Frau“. (Foto © Mit den Waffeln einer Frau)
Detlef Soost hat in seinem Leben schon einiges gemacht. Und er kann sich noch vieles vorstellen. Zum Beispiel eine gemeinschaftsbildende Maßnahme im Deutschen Bundestag. Darüber und über noch viel mehr spricht der Coach und Choreograf in der neuen Ausgabe von Barbara Schönebergers „Mit den Waffeln einer Frau“.
Bei Barbara Schöneberger packen die Promis aus. Zum Beispiel Detlef Soost. In der neuen Folge des barba radio-Podcasts „Mit den Waffeln einer Frau“ spricht der Choreograf und Coach über seine schwierigen Anfänge und spart dabei selbst Schwierigstes nicht aus. Auch nicht seinen Tag hinter Gittern. So sei er als Ostberliner kurz nach dem Mauerfall mit vielem, was der Westen zu bieten hatte, nicht klargekommen. Keine 20 Jahre alt, habe er rasch jede Menge Schulden gehabt und sei schließlich im Gefängnis gelandet, berichtet er im Gespräch mit Barbara Schöneberger. Durch die selbstlose Hilfe einer Freundin sei er jedoch nach einem Tag wieder auf freiem Fuß gewesen. Dieses Erlebnis sei für ihn ein Gamechanger gewesen. Die Schulden arbeitete er ab. Von nun an ging’s bergauf.
Soost gibt zu: „Ich habe schon ein bisschen Scheiße gemacht als Jugendlicher.“ Dazu habe auch Zigarettenschmuggel gehört. Doch all das ist heute verjährt und überwunden. „Du lernst ja nur aus Fehlern, Rückschlägen und Niederlagen,“ so der Entertainer. Als Vater möchte er zwar nicht, dass seine Kinder diesbezüglich in seine Fußstapfen treten, doch er sei überzeugt, „dass die am besten lernen, wenn sie Fehler selbst machen“. Und er fügt hinzu: „Die machen ja nicht das, was wir ihnen sagen, die machen ja das, was wir ihnen vorleben.“
Seine Erfahrungen, positive wie negative, gebe er auch als Coach weiter. Da setze er bei einem Auftritt auch mal auf einen Flashmob. So wie kürzlich bei einer Veranstaltung vor 16.000 Menschen. Dadurch werde den Leuten klar, dass sich gemeinsam etwas bewirken lässt. So eine Aktion könne er sich aber auch in einem anderen Zusammenhang vorstellen: „Das würde ich gerne mal im Bundestag machen: Alle Parteien müssen zusammen einen Flashmob machen.“ Die Abgeordneten hätten dann die Chance, sich wieder ein bisschen mehr zu spüren. „Dann stellen sie plötzlich fest, dass sie alle gemeinsam die gleiche Bewegung zur gleichen Zeit auf den gleichen Rhythmus machen und denken: Ey, wir können ja doch zusammen!“
Im Verlauf des Gesprächs stellen auch Schöneberger und Soost fest, dass sie überraschenderweise einiges verbindet. Dazu gehört auch, dass ihre TV-Karriere vor genau 25 Jahren am gleichen Tag ganz schön ins Schlingern geriet – als am Ende ihre jeweiligen Sendungen nach nur drei Folgen abgesetzt wurden. Heute können sie darüber lachen. Sie sprechen außerdem über Smartphones beim Essen, Krankheiten und Dankbarkeit und sie klären die große Frage: Wo ist eigentlich das „D!“ in dem Namen „Delef D! Soost“ geblieben?
Die erste reguläre „Mit den Waffeln einer Frau“-Ausgabe nach den Sommerspecials kann man ab sofort auf barbaradio.de, in der barba radio-App und auf allen gängigen Podcast-Plattformen nachhören. In der nächsten Woche steht dann am 26. August um 18:00 Uhr eine „On the beach“-Live-Ausgabe bei Youtube auf dem Programm. Zu Gast sind Simone Thomalla und die Wolter-Zwillinge Dennis und Benni. Dieses Special gibt’s übrigens zusätzlich zur nächsten regulären „Waffel“, die wie immer bereits am Montag online geht.
