HP_Maischberger_Thorsten Frei_Foto_WDR_Oliver Ziebe
Am 16. September diskutieren bei Sandra Maischberger der neue Unionsfraktionsvorsitzende Thorsten Frei (CDU) und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) über den wachsenden Rechtsruck und eine Koalition, die nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zunehmend unter Zugzwang gerät.
Nach dem Wahlausgang in Sachsen-Anhalt ist der Streit über den Reformkurs der Bundesregierung neu entbrannt. In einer neuen Ausgabe der ARD-Talkshow „Maischberger“ diskutieren am heutigen Mittwochabend Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) über den Rechtsruck und die Kritik an den geplanten Reformen.
Wie soll die schwarz-rote Koalition auf den wachsenden politischen Druck reagieren? Während aus Teilen der SPD Forderungen nach Korrekturen bei geplanten Sozialreformen kommen, hält die Union daran fest, dass Veränderungen etwa bei Rente, Gesundheit und Pflege notwendig sind. Thorsten Frei warnte nach der Wahl in Sachsen-Anhalt davor, den Reformkurs grundsätzlich infrage zu stellen. Auch Zweifel am Rückhalt von Bundeskanzler Friedrich Merz in der eigenen Partei wies Frei ausdrücklich zurück.
Ein weiteres Thema des Abends: Pazifismus in Zeiten von Krieg und globalen Krisen. Dazu begrüßt Sandra Maischberger die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Die Theologin hält auch angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der zunehmenden Aufrüstung an ihrer pazifistischen Haltung fest. In ihrem Anfang September erschienenen Buch „Warum ich Pazifistin bleibe“ plädiert sie für stärkere diplomatische Bemühungen und stellt die gegenwärtige Aufrüstung infrage.
Die Themen kommentieren heute Abend der Moderator und TV-Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt, die Journalistin Victoria Reichelt und der Paris-Korrespondent des „Spiegel“, René Pfister. „Maischberger“ ist heute ab 22:50 Uhr im Ersten zu sehen.
