Musik the beatles 5 schritte zum hit

18. Februar, 2016

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Fünf Schritte zum Hit: So produzierten die Beatles

Der englische Autor David Rowley hat die Formel zum Welthit geknackt: In seinem Buch „Help! Songwriting, recording and career tips used by The Beatles“ erklärt er in zahlreichen Schritten, wie John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr zur kommerziell erfolgreichsten Band der Musikgeschichte werden konnten. Fünf Tipps daraus möchten wir euch hier kurz vorstellen. Und was zum Hören gibt es natürlich auch:

1. Erhalte die Aufmerksamkeit der Zuhörer innerhalb von fünf Sekunden

Erinnert ihr euch an die Fanfare am Anfang von „All You Need Is Love“ oder an den krassen Chord zu Beginn von „A Hard Days Night„? Wenn ihr erst einmal die Aufmerksamkeit des Hörers habt, ist die halbe Miete schon drin. Das kann mit Instrumenten funktionieren oder auch mit Worten wie „Hey“ oder „Help“.

2. Benutze starke Worte

Starke, emotional aufgeladene Worte ermöglichen dem Zuhörer, eine ganz persönliche Bedeutung in den Song hineinzuinterpretieren. Beispiele hierfür lieferten de Beatles zahlreich: Ihre Songs enthalten oft Wörter wie dream, goodbye, life, home, mother, shine, pray und natürlich you und love.

3. Sag dem Zuhörer in der ersten Songzeile was er tun soll

In „Strawberry Fields Forever“ fordert John den Zuhörer dazu auf, ihm zu folgen; in „Do You Want To Know A Secret“ fordert er dazu auf, ihm zuzuhören: Diese Worte sind die Ersten, die der Zuhörer vom Song hört. Durch eine klare Ansage zu Beginn eines jeden Lieds fühlt sich der Zuhörer als Teil eines Gesprächs und wird weiter zuhören.

4. Nutze Scat-Sound

Scat ist eine spezielle, improvisierte Form des Gesangs, die Silbenfolgen ohne Wortbedeutung rhythmisch und melodisch aneinander reiht. Wie „Woo“, „Eww“,“Umum“ oder „Do-n-do“ hört sich das bei den Beatles an – beispielsweise nach dem Wort „satisfied“ in „From Me To You“ oder nach „glad“ in „She Loves You„:

5. Studiere den Lennon / McCartney Chorus

Zahlreiche Refrains großer The Beatles-Songs bestehen im Grunde aus einer Textzeile, die zwei mal hintereinander gesunden, aber jeweils unterschiedlich betont wird – so gehört in „She Loves You„, „Yellow Submarine“ oder „I Want To Hold Your Hand„. Eine weitere Methode ist das mehrmalige Wiederholen einer Zeile und eine Auflösung des voran gehörten im Anschluss. Überzeugt euch davon in „Let It Be“ oder „All You Need Is Love„.

Weitere nützliche Hinweise, die das Buch von David Rowley enthält, sind unter anderem alle zehn bis 15 Sekunden ein neues Highlight zu liefern, Schreie einzubinden, um Songs wilder wirken zu lassen und hohe Töne für Freude und tiefe Töne für Trauer zu benutzen. Außerdem rät er dazu, die ersten 20 eigenen Songs einfach wieder zu verwerfen. Übrigens: Der The-Beatles-Experte hat inzwischen bereits drei Bücher über die britische Rockband aus den Sechzigern geschrieben.

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