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28. Oktober, 2016

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MoMA: Neue Nachbarn für van Gogh und Picasso

Den Umstand, dass ein Bild mitunter mehr als 1.000 Worte sagen kann, machen sich die Nutzer von Emojis hemmungslos zu Nutze. Ohne die bunten Ideogramme geht in der digitalen Kommunikation fast nichts mehr. Und weil die Dinger ein zentraler Ausdruck unserer Zeit sind, werden sie nun im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) ausgestellt. Das Haus in Manhattan teilte mit, dass das Originalset der ersten 176 Emojis jetzt Teil der Sammlung sei. Entwickelt wurden sie unter der Ägide des Designers Shigetaka Kurita, um ab 1999 für die Kommunikation per Mobiltelefon verwendet zu werden. Diese Miniaturen in den Abmessungen von 12 x 12 Pixeln gelten heute als Meisterwerke der Gebrauchsgrafik. Zweifelsohne waren sie die Initialzündung für eine völlig neue Form von Bildsprache. „Seit seiner Gründung hat es sich das MoMA zur Aufgabe gemacht, Kunst zu sammeln und auszustellen, die für die jeweilige Zeit steht“, so Paola Antonelli, Kuratorin der Abteilung Architektur und Design.
press.moma.org

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