Print Foto: Urban Zintel/Gruner + Jahr

3. Juli, 2019

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„BARBARA“: Von Jasagern und Neinsagern

In der Sommer-Ausgabe der Zeitschrift „BARBARA“ sprechen Barbara Schöneberger und Micky Beisenherz über die Kunst, im richtigen Moment Nein zu sagen.

Dass die aktuellen Personalmeldungen aus dem Politikbetrieb das Ja der EU-Wähler zu Europa möglicherweise in ein Nein verwandeln, ist betrüblich. Ansonsten ist Neinsagen allerdings auch irgendwie eine Tugend, zumindest aber eine Fähigkeit, die nicht jedem mit gleicher Selbstverständlichkeit gegeben ist. Barbara Schöneberger beispielsweise gesteht in der morgen erscheinenden Ausgabe ihrer Zeitschrift „BARBARA“, dass sie lieber Ja als Nein sage. Ihr Interviewpartner, der Autor und Moderator Micky Beisenherz, betont dagegen, er habe bereits als Dreijähriger „immer ziemlich charmant in plausiblen Argumentationslinien erklärt, warum ich etwas nicht wollte“. Diese Aufgabe überlässt Schöneberger heute ihrer Managerin. „Man könnte sagen, dass ich das Neinsagen auf beruflicher Ebene outgesourct habe.“ Das klingt praktisch. Doch ganz gleich, ob Ja oder Nein: entscheidend ist am Ende das „Einverständnis“ – nachzulesen in Bert Brechts Schuloper „Der Jasager“.

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