Musik Foto: BVMI/Markus Nass

27. Februar, 2020

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Streaming in Deutschland weiter auf dem Vormarsch

Der Bundesverband Musikindustrie hat heute seine Bilanz für das Jahr 2019 vorgelegt. Vorstandsvorsitzender Florian Drücke konnte sich demnach über ein deutliches Umsatzwachstum freuen.

Noch bis vor zwei Jahren machte der Verkauf physischer Tonträger mehr als die Hälfte des Umsatzes im deutschen Musikmarkt aus. Doch mittlerweile hat auch hierzulande die digitale Nutzung von Audio-Inhalten, allen voran das Streaming, klar die Oberhand gewonnen. Dies bestätigt die Jahresbilanz, die der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) heute veröffentlicht hat. Demnach wurden 2019 mit Musikverkäufen 1,623 Milliarden Euro umgesetzt, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent und den besten Wert seit 2008 bedeutet. Insgesamt machten digitale Geschäftsfelder 64,4 Prozent der Umsätze aus, 35,6 Prozent entfielen auf physische Tonträger. Im Vorjahr hatte das Verhältnis noch 56,7 zu 43,3 Prozent betragen. Mit 895 Millionen Euro Umsatz und einem Marktanteil von 55,1 Prozent ist Audio-Streaming mittlerweile das mit Abstand stärkste Marktsegment vor CD (29 Prozent), Download (6,2 Prozent) und Vinyl-Album (4,9 Prozent). „2019 war ein sehr erfreuliches Jahr, wir sehen das größte Umsatzplus seit langer Zeit, was verdeutlicht, in welch dynamischem Markt sich die Branche derzeit befindet“, kommentierte BVMI-Vorstandschef Florian Drücke. „Es ist in den letzten Jahren gelungen, den digitalen Markt erfolgreich zu erschließen und zu Wachstum zu führen, ohne dabei das physische Produkt aus den Augen zu verlieren.“

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