Musik Live-Veranstaltungen sind im Boothaus Köln derzeit nicht möglich. Ersatz wird den Fans des auch international bekannten Techno-Clubs nun auf einer eigenen Streaming-Plattform geboten. (Foto: Bootshaus)

31. März, 2020

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Bootshaus Köln startet eigene Streaming-Plattform

Live-Veranstaltungen sind im Boothaus Köln derzeit nicht möglich. Ersatz wird den Fans des auch international bekannten Techno-Clubs nun auf einer eigenen Streaming-Plattform geboten.

Eigentlich sollte gestern Abend in Frankfurt die Preisverleihung des PRG Live Entertainment Award (LEA) stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste jedoch auch diese Veranstaltung abgesagt werden. Trotzdem wird es Preisträger geben. Wer das sein wird, ist noch nicht bekannt. Zu den LEA-Nominierten für den „Club des Jahres“ zählt jedenfalls das Bootshaus in Köln, das sich weit über die Grenzen der Domstadt hinaus einen Namen gemacht hat und auch international als einer der wichtigsten Clubs für elektronische Musik gilt. DJs wie Armin van Buuren, David Guetta, Avicii, Robin Schulz u.v.m. gastierten bereits in der Diskothek am Rhein. Da jedoch auch dort bis auf weiteres keine Veranstaltungen stattfinden können, hat Inhaber Fabian Thylmann die Streaming-Plattform bootshaus.live ins Leben gerufen, auf der Fans gegen eine monatliche Gebühr von 4,99 Euro exklusive Live-Sets, DJ-Sessions und zuvor nie gezeigte Mitschnitte aus dem Club abrufen können. „Unser Ziel ist es, Bootshaus Live zu dem Netflix der elektronischen Musik zu machen“, kommentiert Thylmann. Das Portal sei als „langfristigere Lösung“ konzipiert, „die auch nach der Krise eine klare Daseinsberechtigung haben wird“.

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