Dokumentation Am 2. Mai zeigt National Geographic die preisgekrönte Doku „Sea of Shadows“ des Österreichers Richard Ladkani über die Rettung der Vaquita, der seltensten Wale der Welt. In dem von Leonardo DiCaprio produzierten Film geht’s auch um die Machenschaften mexikanischer Drogenkartelle und chinesischer Mafia. (Foto: National Geographic)

30. April, 2020

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„Sea of Shadows“: Krieg gegen die Ausrottung

Am 2. Mai zeigt National Geographic die preisgekrönte Doku „Sea of Shadows“ des Österreichers Richard Ladkani über die Rettung der Vaquita, der seltensten Wale der Welt. In dem von Leonardo DiCaprio produzierten Film geht’s auch um die Machenschaften mexikanischer Drogenkartelle und chinesischer Mafia.

Das Thema Naturschutz mag derzeit nicht ganz oben auf der Agenda stehen. Doch wie dramatisch die Lage in manchen Bereichen ist, zeigt die Dokumentation „Sea of Shadows“ des österreichischen Regisseurs Richard Ladkani. Der von Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio produzierte Film zeigt, was passiert, wenn sich mexikanische Drogenkartelle und chinesische Mafia zusammenschließen, um die Natur auszubeuten. Von ihnen finanzierte Wilderer legen im Golf von Kalifornien tödliche Kiemennetze aus, um möglichst viele Totoabas zu fangen. Dabei handelt es sich um Fische, deren Schwimmblasen in China als vermeintliches Verjüngungsmittel heißt begehrt sind. Für die Syndikate sind sie das „Kokain des Meeres“. Unter den Fangmethoden leidet auch der Vaquita, der extrem seltene Kalifornische Schweinswal, von dem in dem schmalen Golf zwischen dem mexikanischen Festland und der Halbinsel Baja California mittlerweile nur noch weniger als 30 Exemplare leben. Mit der Intensität und Geschwindigkeit eines Hollywood-Thrillers begleitet „Sea of Shadows“ Wissenschaftler, Naturschützer, Journalisten und Agenten, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um die letzten Vaquitas zu retten und dem Verbrechersyndikat das Handwerk zu legen. Ihre deutsche TV-Premiere feiert die beim Sundance Festival 2019 mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Doku am Samstag um 21:00 Uhr bei National Geographic.

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