Film Der Dreiteiler „Ku’damm 77“ läuft ab dem 12. Januar im ZDF. Marie Louise Albertine Becker spielt als Neuzugang im Cast eine der beiden Enkelinnen von Tanzschul-Chefin Caterina Schöllack. Im Berlin der 1970er-Jahre gibt’s für die Familie zahlreiche neue Herausforderungen zu meistern. Foto © ZDF/Conny Klein

12. Januar, 2026

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Lineare Ausstrahlung startet: „Ku’damm“ tanzt in die Siebziger

Der Dreiteiler „Ku’damm 77“ läuft ab dem 12. Januar im ZDF. Marie Louise Albertine Becker spielt als Neuzugang im Cast eine der beiden Enkelinnen von Tanzschul-Chefin Caterina Schöllack. Im Berlin der 1970er-Jahre gibt’s für die Familie zahlreiche neue Herausforderungen zu meistern.

Mit einem Zeitsprung von 14 Jahren geht die preisgekrönte und auch international erfolgreiche TV-Familiensaga rund um die fiktive Berliner Tanzschule „Galant“ in die mittlerweile vierte Staffel. Die lineare Ausstrahlung des Dreiteilers „Ku‘damm 77“ startet am heutigen Montag, den 12. Januar im ZDF.

Neben den bewährten Kräften Claudia Michelsen als Tanzschul-Matriarchin Caterina und deren drei Töchtern Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle) gibt’s diesmal eine dritte Frauengeneration Schöllack, denn Monikas Tochter Dorli und Helgas Tochter Friederike sind mittlerweile zu selbstbewussten jungen Erwachsenen herangereift.

Mit den beiden starken Jungdarstellerinnen Carlotta Bähre (Dorli) und Marie Louise Albertine Becker (Friederíke) ist den „Ku’damm“-Verantwortlichen hierbei ein weiterer Besetzungs-Coup gelungen. Der Kunstgriff, die Handlung zum Teil aus der Sicht der Dokumentarfilmerin Linda Müller (Massiamy Diaby) zu erzählen und auch das Comeback von Darsteller Sabin Tambrea, dessen Figur im Vorgänger „Ku’damm 63“ eigentlich Suizid begangen hatte, muten hingegen etwas gewöhnungsbedürftig an.

Insgesamt überzeugt aber auch dieser „Ku’damm“-Dreiteiler mit einer spannenden Handlung und einer authentischen Ausstattung. Die 1970er-Jahre werden in Kostümen und Einrichtungen wieder lebendig – und die Schöllacks haben mit neuen und alten Problemen zu kämpfen. Monika kümmert sich als Tanztrainerin etwas zu intensiv um die talentierte Dorli, während Helga gegen ihr Alkohol-Problem und ihren zwielichtigen neuen Lebensgefährten Hannes (Florian Stetter) ankämpfen muss.

Für Eva beginnt unterdessen nach einem langen Gefängnisaufenthalt ein neues Leben, während Caterina den drohenden Verlust der Tanzschule abwenden muss. Eine jüdische Stiftung meldet Ansprüche an, da der Besitzerwechsel im Jahr 1936 unter fragwürdigen Umständen stattgefunden hatte. Doch das soll nicht die einzige Geschichte aus der Vergangenheit bleiben, mit der das Familienoberhaupt der Schöllacks konfrontiert wird. Showrunnerin Annette Hess kündigte in einem Interview mit The Spot Media & Film übrigens an, dass die Saga noch in die 1980er-Jahre fortgesetzt werden könnte.

Begleitend zur fiktionalen Erzählung läuft im ZDF heute um 21:45 Uhr eine 45-minütige „Terra X History“-Dokumentation, die die realen politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der neuen „Ku’damm“-Staffel aufarbeitet. Die beiden weiteren Episoden von „Ku’damm 77“ zeigt das ZDF am Dienstag, den 13. Januar, und am Mittwoch, den 14. Januar, ebenfalls jeweils um 20:15 Uhr. Im Streamingportal sind bereits jetzt die komplette Staffel, die Dokumentation und das Making-of „Ku’damm 77: Eine neue Generation tanzt mit“ abrufbar.

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ronald paul yandere