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7. April, 2026

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Demenz-Podcast: Neue Folge von „90 Milliarden“ mit Marco Schreyl

In dem Podcast „90 Milliarden – Der Hirnpodcast“ spricht Marco Schreyl mit dem Pflegewissenschaftler Bernhard Holle darüber, wie gute Versorgung bei Demenz im Alltag gelingen kann. Es geht um aktuelle Forschung und die Entlastung für Betroffene und Angehörige.

Wie kann gute Versorgung bei Demenz gelingen? Dieser Frage widmet sich eine neue Folge des Podcasts „90 Milliarden – Der Hirnpodcast“ des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE). Der Moderator und Autor Marco Schreyl spricht diesmal mit dem Pflegewissenschaftler Bernhard Holle über aktuelle Forschung und darüber, wie neue Erkenntnisse ganz konkret im Alltag von Betroffenen und deren Angehörigen genutzt werden können.

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind unmittelbar von Demenz betroffen – sei es durch die eigene Erkrankung oder die einer nahe stehenden Person. Denn ein Großteil der Versorgung findet zu Hause statt und bringt Angehörige oft an ihre Grenzen. Genau um dieses Problem dreht sich die aktuelle Folge von „90 Milliarden“. Gastgeber Marco Schreyl zeigt auf, wie unterschiedlich Lebensrealitäten sein können – in der Stadt oder auf dem Land, allein oder im Pflegeheim – und warum es die eine „Standardlösung“ nicht gibt.

Im Gespräch macht sein Gast Dr. Bernhard Holle deutlich, was Versorgungsforschung leisten kann. Anders als die klassische medizinische Forschung richtet sie den Blick auf das Leben mit der Erkrankung: Welche Bedürfnisse haben Betroffene wirklich? Wo stoßen Angehörige an Belastungsgrenzen? Und wie müssen Unterstützungsangebote gestaltet sein, damit sie im Alltag tatsächlich helfen? Im Zentrum steht dabei ein entscheidender Gedanke: die personenzentrierte Versorgung, die den Menschen mit Demenz in den Fokus rückt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Projekt „Living at Home“. Es erprobt neue Wege, um Angehörige gezielt zu entlasten, etwa durch speziell geschulte Pflegeexpertinnen und -experten oder durch digitale Unterstützung.

Marco Schreyl verbindet eine persönliche Geschichte mit dem Thema Demenz. 2015 wurde bei seiner Mutter Morbus Huntington diagnostiziert, eine seltene und erbliche Erkrankung des Gehirns, die schließlich zu Demenz und unweigerlich zum Tod führt. Über seine Erfahrungen schrieb der Moderator das Buch „Alles gut? Das meiste schon!“.

Zu hören gibt’s die neue Folge von „90 Milliarden – Der Hirnpodcast“ ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

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ronald paul yandere