Pop- und Countrysängerin Taylor Swift hat den Aufstieg vom hoffnungsvollen Nachwuchstalent zur globalen Ikone geschafft. Der ARD-Dreiteiler „The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars“ wirft einen intensiven Blick auf das „Taylorverse“. Start ist am 1. Juli in der Mediathek.
In einer dreiteiligen Doku-Serie nimmt die ARD Taylor Swifts Aufstieg vom Country-Girl aus Pennsylvania zur globalen Pop-Ikone unter die Lupe. „The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars“, der ab Mittwoch, den 1. Juli in der Mediathek verfügbar ist, entstand als Produktion von Looks Film im Auftrag der federführenden SWR und RBB sowie des WDR. Inszeniert wurde das Ganze von Inga Turczyn und Anna Bilger.
Die Filmemacherinnen zeichnen in den drei Folgen von „The Taylor Swift Years“ den außergewöhnlichen Weg der erfolgreichsten Musikerin unserer Zeit nach und blicken zugleich auf gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche in den USA. Es geht u.a. um Swifts öffentlichen Konflikt mit Kanye West nach den MTV Video Music Awards 2009, die digitale „Cancel“-Debatte 2016, den künstlerischen und kommerziellen Befreiungsschlag mit dem Album „Reputation“ sowie den erbitterten Kampf um die Masterrechte ihrer Werke.
Mit der „Eras Tour“ 2023 erreichte ihre Karriere einen bisherigen Höhepunkt. Anfang Juli 2026 steht für Taylor Swift ein privates Highlight und zugleich ein weiterer Moment von enormer medialer Aufmerksamkeit bevor: die geplante Hochzeit mit Football-Star Travis Kelce. Doch das vielschichtige „Taylorverse“ steht auch unter Druck. So mussten beispielsweise die Wiener Konzerte des Superstars aufgrund eines geplanten Terroranschlags abgesagt werden. Zudem begleiten politische Kontroversen, insbesondere mit US-Präsident Trump, ihren Erfolg.
Es mehren sich auch kritische Stimmen zu, die fragen, wie nahbar und authentisch Swift wirklich ist. In der Doku-Serie „The Taylor Swift Years“ kommen u.a. der US-Biograf Rob Sheffield, die Autorin Anne Sauer, die Influencerin Silvi Carlsson und der Entertainer Riccardo Simonetti zu Wort. Sie zeichnen ein multiperspektivisches Porträt einer Künstlerin, die nicht nur Musikgeschichte schreibt, sondern auch konsequent ihren eigenen Weg geht.
