HP_Kapitän Kimmich_Foto ZDF und picture alliance_ Bernd Feil_Hendrik Hamelau_ Montage Motor Kommunikation
Die deutsche Fußball-Nationalelf um Joshua Kimmich, der derzeit auch als Protagonist der Doku „Kapitän Kimmich“ auf dem ZDF-Streamingportal zu sehen ist, muss bei der WM 2026 die Koffer packen. Der letzte Auftritt gegen Paraguay war aber noch einmal ein großer Zuschauererfolg.
Für den DFB ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko frühzeitig beendet. Nach einer insgesamt schwachen Leistung schieden die Schützlinge von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Elfmeterschießen gegen Paraguay aus. Die Entscheidung im Sechzehntelfinale fiel nach deutscher Zeit am heutigen Dienstag, den 30. Juni gegen 1:30 Uhr.
Trotz der späten Sendezeit avancierte auch der vierte (und letzte) Auftritt des deutschen Teams um Kapitän Joshua Kimmich wieder zum großen Publikumserfolg für die übertragenden Sender und Plattformen. Allein im ZDF verfolgten im Schnitt rund 17,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Partie. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab’s einen Marktanteil von 78,8 Prozent. Ein zusätzliches Millionenpublikum dürfte auch wieder bei MagentaTV dabei gewesen sein.
Noch hat die TV- und Streamingplattform der Deutschen Telekom für das Paraguay-Spiel keine konkreten Daten veröffentlichten. Erst vor wenigen Tagen hatte Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom, aber eine überaus positive Zwischenbilanz vor dem Beginn der K.o.-Spiele gezogen. „Diese WM läuft für uns bislang ausgezeichnet. Die Gruppenphase war mit mehr als 115 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern außergewöhnlich.“
Natürlich wurde auch im „Breakfast Club“, dem morgendlichen Analyse-Format bei MagentaTV, heute bereits ausführlich über die deutsche WM-Pleite gesprochen. Kommentator Marco Hagemann fand dabei klare Worte „Wir brauchen wieder Realismus und wir brauchen einfach auch mal wieder Demut vor der Aufgabe“, sagte er an die Adresse der organisatorisch und sportlich Verantwortlichen beim DFB. Zudem demonstrierte Hagemann Fairness gegenüber dem Gegner. „Glückwunsch an Paraguay“, erklärte er. „Sie haben natürlich begrenzte Mittel, aber diese komplett ausgeschöpft. Sie haben komplett das Herz auf dem Platz gelassen.“
MagentaTV kann sich über das Aus der deutschen Elf zunächst mit der exklusiven Übertragung einiger attraktiver Sechzehntelfinal-Partien hinwegtrösten. Schon am heutigen Dienstag, den 30. Juni gibt’s ab 23.00 Uhr den Auftritt von Top-Favorit Frankreich gegen Schweden nur auf der Telekom-Plattform zu sehen. Es folgen u.a. die K.o.-Spiele von Gastgeber USA gegen Bosnien-Herzegowina (2. Juli), Portugal gegen Kroatien (3. Juli) und Argentinien gegen das Überraschungsteam Kap Verde (4. Juli).
