Beim Filmfest München betonte ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke die Bedeutung von langfristiger Zusammenarbeit und Investitionen in fiktionale Programme. Am 1. Juli präsentieren die Mainzer die mit Spannung erwartete Serie „München Beats“. Foto © ZDF/Marc Reimann
Beim Filmfest München betonte ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke die Bedeutung von langfristiger Zusammenarbeit und Investitionen in fiktionale Programme. Am 1. Juli präsentieren die Mainzer die mit Spannung erwartete Serie „München Beats“.
Beim Filmfest München bat das ZDF auch in diesem Jahr zum traditionellen Get-together „Orange Hour“. ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke und Heike Hempel, Leiterin der Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II, betonten zur Begrüßung den Anspruch ihres Hauses, für Kreative die erste Adresse und ein verlässlicher Partner für Produzentinnen und Produzenten zu sein.
„Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen sind langfristige Zusammenarbeit, Investitionen in fiktionale Programme und ein kontinuierlicher Dialog mit der Branche wichtiger denn je“, so Bilke. Dabei unterstrich sie auch die demokratische Verantwortung öffentlich-rechtlicher Medien und deren Rolle für gesellschaftlichen Dialog, kulturelle Vielfalt und den Medienstandort Deutschland.
Ein Thema war zudem Künstliche Intelligenz. Bilke und Hempel machten deutlich, dass der Einsatz von KI und veränderte Nutzungsgewohnheiten einerseits neue kreative Möglichkeiten eröffneten, andererseits die Medienanbieter allerdings vor die Aufgabe stellten, Inhalte noch gezielter für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln und sichtbar zu machen. Für das ZDF stünden dabei weiterhin originelle Geschichten und die Menschen, die sie entwickeln, im Mittelpunkt.
In diesem Zusammengang betonte Heike Hempel die Bedeutung des ZDF-Regieprogramms, mit dem man nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten für Regisseurinnen schaffe und „ihnen den Weg in etablierte Reihen, Serien und Fernsehfilme“ eröffne. Viele Teilnehmerinnen arbeiteten mittlerweile kontinuierlich für das ZDF sowie für andere Sender, Streamingplattformen und Kinoproduktionen.
Beim Filmfest München ist das ZDF diesmal mit 16 Auftrags- und Koproduktionen vertreten, darunter „Das geträumte Abenteuer“, „Bärenjagen“ und die Verfilmung von Mithu Sanyals Roman „Identitti“. Bereits zum Auftakt des Festivals wurde die sechsteilige Serie „Wake Up“ mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis für die beste TV-Serie ausgezeichnet.
Gast der „Orange Hour“ war u.a. Erfolgsautorin Juli Zeh, die für die ZDF-Serie „Die falsche Tochter“ erstmals Original-Drehbücher für eine TV-Produktion geschrieben hat. Mit Spannung wird zudem die für den morgigen 1. Juli angesetzte Premiere von „München Beats“. Die Serie erinnert an die Jugendkultur der 90er. Es geht um eine junge Frau vom Lande, die mit Techno-Musik und in Münchens einzigartigem Partyareal Kunstpark Ost ihr Glück sucht. Beim Filmfest werden die ersten beiden Folgen der Serie gezeigt.
