In Bochum startet am 20. August das Kulturfestival Ruhrtriennale. Schauspieler und Sänger Daniel Donskoy ist zum Auftakt im Stück „Rebel Rebel“ mit Songs von David Bowie zu sehen. Regie führt Festivalintendant Ivo Van Hove, der einst selbst mit Bowie zusammengearbeitet hat. (Foto © Olivia Spencer)
In Bochum startet am 20. August das Kulturfestival Ruhrtriennale. Schauspieler und Sänger Daniel Donskoy ist zum Auftakt im Stück „Rebel Rebel“ mit Songs von David Bowie zu sehen. Regie führt Festivalintendant Ivo Van Hove, der einst selbst mit Bowie zusammengearbeitet hat.
Seit 2002 werden ehemalige Industriestandorte im Ruhrgebiet alljährlich im Spätsommer zum Schauplatz des internationalen Kulturfestivals Ruhrtriennale. Hauptspielort ist die Jahrhunderthalle in Bochum, in der auch am Abend des heutigen Donnerstags, den 20. August die erste Aufführung der diesjährigen Ausgabe stattfindet. Auf dem Programm steht „Rebel Rebel“, ein Musiktheater-Projekt des scheidenden Ruhrtriennale-Intendanten Ivo Van Hove mit Songs von David Bowie.
„Rebel Rebel“ spielt in einer verrohten Gesellschaft, in der gewalttätige Jugendgangs die Städte terrorisieren. Die Hauptrolle übernimmt der Schauspieler und Sänger Daniel Donskoy, der im TV auch als Moderator des mehrfach preisgekrönten Formats „Freitagnacht Jews“ bekannt wurde. Der Belgier Van Hove, der mit Bowie selbst noch kurz vor dessen Tod 2016 bei dem Musical „Lazarus“ zusammengearbeitet hat, bezeichnet die Bochumer Inszenierung als sein „Herzensprojekt“. Die Musik des britischen Superstars habe ihn „bereits mein Leben lang begleitet“.
Die heutige Premiere von „Rebel Rebel“ und auch die beiden folgenden Aufführungen bei der Ruhrtriennale sind bereits ausverkauft. Für die Vorstellungen ab Dienstag, den 25. August sind noch Karten verfügbar. Insgesamt dauert das Kulturfestival bis einschließlich Sonntag, den 20. September. Auf dem Programm der Ruhrtriennale 2026 stehen neben dem Bowie-Stück u.a. auch die Musiktheater-Produktion „Siddhartha“ nach Motiven von Hermann Hesse, die Performance „Balkan Erotic Epic“ von Marina Abramović sowie der Tanz- und Chansonabend „Brel“.
