Für das MagentaTV Original „Herr Raue reist“ geht‘s für den titelgebenden Zwei-Sterne-Koch Tim Raue diesmal nach Stockholm. In der schwedischen Hauptstadt sucht er nach dem authentischen Geschmack Skandinaviens rund um Fine Dining, Köttbullar und Lakritzeis. (Foto © MagentaTV)
Für das MagentaTV Original „Herr Raue reist“ geht‘s für den titelgebenden Zwei-Sterne-Koch Tim Raue diesmal nach Stockholm. In der schwedischen Hauptstadt sucht er nach dem authentischen Geschmack Skandinaviens rund um Fine Dining, Köttbullar und Lakritzeis.
Stockholm kann Sterne – und viralen Stinkefisch. Für die neue Folge des MagentaTV Originals „Herr Raue reist! So schmeckt die Welt“ zieht es Tim Raue erstmals nach Skandinavien. In Schwedens Hauptstadt trifft der Berliner Zwei-Sterne-Koch auf Fine Dining, Köttbullar, Lakritzeis und am Ende auf eine Dose mit einem berüchtigten Fisch, vor der selbst hartgesottene Esser Respekt haben: Surströmming. Zu sehen gibt‘s Raues neuestes Reiseabenteuer ab sofort bei MagentaTV.
Los geht’s klassisch im Restaurant „Kvarnen“, wo Raue die berühmten schwedischen Fleischbällchen Köttbullar probiert. Deutlich eleganter wird es in der Zwei-Sterne-Adresse „Aira“. Spitzenköchin Emma Wixner nimmt ihn mit in ihre Küche und serviert ein Skagen-Canapé – optisch fast zu schön zum Essen. Aber der Gast aus Deutschland genießt es trotzdem.
In der Markthalle Östermalms Saluhall entdeckt er anschließend, wie ernst es die Schweden mit Regionalität und Qualität meinen. Besonders ein Käse hat es ihm angetan: Wrångebäck. „Einer der besten Käse ever“, schwärmt er – und erklärt ihn kurzerhand zum neuen Favoriten für seinen Käsetoast. Nebenan warten zudem Spezialitäten vom Rentier, Bär und Elch auf die Verkostung.
Auf seinem Reiseprogramm stehen zudem ein Abstecher ins ABBA-Museum und ein Ausflug hinaus in die Schärengärten. Raue versucht sich beim Barschangeln und trifft den gebürtigen Stockholmer Leif „Jejje“ Eriksson. Das kulinarische Finale hat es allerdings in sich: Surströmming, fermentierter Hering, ist längst mehr als nur eine Spezialität – dank unzähliger Mutproben und Reaktionsvideos im Netz hat er regelrechten Kultstatus erreicht. Berüchtigt ist vor allem sein Geruch, intensiv, säuerlich-faulig und so durchdringend, dass der reisende Sternekoch zum Öffnen der Dose vorsichtshalber gleich in den Wald geht.
Zurück in Berlin wird die Reise zu einem eigenen Schweden-Menü verarbeitet. Raues Fazit: „Stockholm ist ein Ort, an den man auf jeden Fall reisen sollte, weil er kulinarisch und kulturell sehr spannend ist. Man hat dort so viel Liebenswürdigkeit und Höflichkeit erlebt – das ist beeindruckend.“
