Mit dem Video-Podcast „Weltklasse“ begleiten Schauspieler und Produzent Guido Broscheit, Ex-Nationaltorwart Uli Stein, Entertainer Matze Knop und Sportmoderatorin Antonia Wisgickl das Geschehen bei der Fußball WM. In Folge 1 geht’s u.a. um Steins legendäre „Suppenkasper“-Affäre. Foto © Dropkick Pictures
Mit dem Video-Podcast „Weltklasse“ begleiten Schauspieler und Produzent Guido Broscheit, Ex-Nationaltorwart Uli Stein, Entertainer Matze Knop und Sportmoderatorin Antonia Wisgickl das Geschehen bei der Fußball WM. In Folge 1 geht’s u.a. um Steins legendäre „Suppenkasper“-Affäre.
Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ist in vollem Gange – und natürlich ist auch der fußballaffine Comedian und Moderator Matze Knop in seinem Element. Bereits am Eröffnungstag des Turniers lud er mit seinen Podcast-Kollegen von „Echte Champions XXL“ zum „WM-Studio“ ein. Nun kommt noch ein weiteres regelmäßige WM-Gesprächsformat hinzu: Die erste Folge des Video-Podcasts „Weltklasse“ ist jetzt u.a. bei Youtube und Spotify abrufbar.
Zum Auftakt geht das „Weltklasse“-Team in Trio-Besetzung an den Start. Neben Knop sind auch der ehemalige Fußball-Nationaltorwart Uli Stein sowie der Schauspieler, Jurist und Fußballfan Guido Broscheit an der Gesprächsrunde beteiligt. Broscheit zeichnet mit seiner Firma Dropkick Pictures auch für die Produktion verantwortlich. In den weiteren Folgen von „Weltklasse“ soll in Quartettformation über das aktuelle WM-Fußballgeschehen gesprochen werden: Dann stößt auch noch die Sportmoderation Antonia Wisgickl hinzu.
In der ersten Ausgabe widmen sich Broscheit, Knop und Stein zunächst u.a. dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika, bevor das bei einer Runde mit Uli Stein praktisch unvermeidbare Thema auf den Tisch kommt: die legendäre „Suppenkasper“-Affäre, die sich bei der Weltmeisterschaft 1986 – damals ebenfalls in Mexiko – ereignete.
Stein, der insgesamt sechs Länderspiele absolvierte, hatte sich damals bei der WM öffentlich unzufrieden mit seiner Reservistenrolle gezeigt. Das Maß war voll, nachdem er den damaligen Teamchef Franz Beckenbauer mit dem besagten Begriff „Suppenkasper“ tituliert haben soll. In „Weltklasse“ erläutert der Torwart, der damals vom DFB vorzeitig nach Hause geschickt wurde, noch einmal, wie es dazu kam. Der Spottname, der sich auf einen früheren Werbespot Beckenbauers bezogen habe, sei in launiger Runde mit Mitspielern bei einem Personen-Ratespiel gefallen.
Der Skandal sei erst entstanden, als ein Mannschaftskamerad die Geschichte weitererzählt habe. „Man muss dazu sagen, dass das auch nicht mit böser Absicht passiert ist“, erklärt Stein. „Er hat einfach gedacht, dass das ein Gag war und ihn draußen weitererzählt. Und dann kam es halt in die Medien.“ Den Namen des Informanten wolle er nach wie vor nicht preisgeben. Nur so viel: „An dem Tag war ein Spieler bei uns am Tisch, der sonst nie da gesessen hat und auch nie wieder“. Aus den bisherigen Erzählungen folgert Matze Knop: „Also muss es ein Bayern-Spieler gewesen sein“. Der Comedian wendet sich schmunzelnd an das Podcast-Publikum: „Recherchiert mal nach: Welcher Bayern Spieler war damals dabei und könnte es gewesen sein?!?“
