Die deutsche Ausgabe des Restaurantführers „Guide Michelin“ für das Jahr 2026 erscheint Ende Juli. Bereits am 23. Juni wurde in Frankfurt die diesjährige Auswahl auf einer von Aljoscha Höhn moderierten Veranstaltung vorgestellt. Die Gesamtzahl der Sternelokale bleibt auf hohem Niveau. (Foto © Michelin/Tim Fraats)
Die deutsche Ausgabe des Restaurantführers „Guide Michelin“ für das Jahr 2026 erscheint Ende Juli. Bereits am 23. Juni wurde in Frankfurt die diesjährige Auswahl auf einer von Aljoscha Höhn moderierten Veranstaltung vorgestellt. Die Gesamtzahl der Sternelokale bleibt auf hohem Niveau.
Im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens präsentierten die Verantwortlichen der deutschen Ausgabe des „Guide Michelin“ am gestrigen Dienstagabend ihre Restaurantauswahl für 2026. Demnach spielen hierzulande 339 Lokale in den Sterne-Ligen des renommierten Gastronomieführers. Die Gesamtzahl blieb somit gegenüber dem Vorjahr (341) nahezu unverändert.
Der Internationale Direktor des „Guide Michelin“, Gwendal Poullennec, stellte den deutschen Gastronominnen und Gastronom bereits im Vorfeld der von Aljoscha Höhn moderierten Veranstaltung in Frankfurt ein gutes Zeugnis aus. „Sie legen reichlich Know-how, Kreativität und einen unvermindert hohen Qualitätsanspruch an den Tag“, so Poullennec. „Die große Zahl an Auszeichnungen ist der beste Beweis dafür und ein Zeichen der verdienten Anerkennung.“ Mit „vielen unkomplizierten, verständlichen Konzepten“ erleichterten die hiesigen Sternerestaurants den Gästen den Zugang zur Gourmetküche.
In der jüngsten Ausgabe des „Guide Michelin Deutschland“ gibt‘s einen Neuzugang in der zwölf Restaurants umfassenden Top-Liga: Das „L.A. Jordan“ in Deidesheim (Rheinland-Pfalz) wurde mit dem dritten Stern dekoriert. Auch der Wernigeroder Spitzenkoch Robin Pietsch darf sich mit seinem Team wieder über drei Michelin-Sterne freuen. Diese bleiben aber auf zwei Restaurants verteilt: das „Pietsch“ mit zwei Sternen und das „Zeitwerk“ mit einem.
Neben dem u.a. aus „Mein Lokal, Dein Lokal“, „Die Küchenschlacht“ und „MDR um 4“ bekannten Pietsch sind noch weitere TV-Köche unter den mittlerweile 48 Restaurants in der Zwei-Sterne-Liga des „Guide Michelin“ vertreten. So hat Tim Raue mit dem nach ihm benannten Restaurant in Berlin seinen Status ebenso behauptet wie sein „The Taste“-Coach-Kollege Alexander Herrmann mit dem „Aura“ im fränkischen Wirsberg.
Auch unter den 279 Lokalen mit einem Stern sind viele bekannte Gesichter vertreten. Dies gilt zum Beispiel für die „Küchenschlacht“-Jurorin Alina Meissner-Bebrout mit dem „bi:braud“ in Ulm und für Patron Frank Rosin mit dem Restaurant „Rosin“ in Dorsten. Derweil hat Nelson Müller aus Sicht der „Guide Michelin“-Experten einen erfolgreichen Umzug absolviert. Nach dem Weggang aus Essen wurde seine „Schote“ auch am neuen Standort in Bergisch Gladbach mit einem Stern dekoriert.
In Buchform wird der 480 Seiten starke „Michelin Guide Deutschland 2026“ am Montag, den 27. Juli in Deutschland und Österreich veröffentlicht.
