Zum 22. Mal findet im August und September das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen statt. Dabei konkurrieren 13 Produktionen im Wettbewerb um den „Filmkunstpreis“. Darunter ist auch das NDR-Drama „Eine Nacht in Bangkok“, das gerade erst mit dem Bernd Burgemeister Preis geehrt wurde. Fotos © Stephan Rabold
Zum 22. Mal findet im August und September das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen statt. Dabei konkurrieren 13 Produktionen im Wettbewerb um den „Filmkunstpreis“. Darunter ist auch das NDR-Drama „Eine Nacht in Bangkok“, das gerade erst mit dem Bernd Burgemeister Preis geehrt wurde.
Ab dem 19. August wird das Rheinufer in Ludwigshafen wieder zum Schauplatz für das Festival des deutschen Films. Das Team um Intendant Michael Kötz hat mittlerweile das komplette Programm für die diesjährige 22. Ausgabe vorgestellt. Demnach werden im Lauf der zweieinhalb Festivalwochen insgesamt 74 Filme gezeigt, 13 davon konkurrieren im Wettbewerb um den „Filmkunstpreis“.
„Bei der Sichtung des Programms war es erstaunlich, dass sich im Wettbewerb 2026 viele klassische Autorenfilme wiederfinden“, kommentiert Festivalchef Kötz. „Knapp 70 Jahre nach dem Beginn der ,Nouvelle Vague‘ setzt sich das ,Prinzip Autorenfilm‘ zumindest, was die Betonung der eigenen Handschrift betrifft, doch manchmal gegen das rein kommerzielle Denken durch. Die Folge sind präzise erzählte Stoffe, die etwas mit uns und unserer Zeit zu tun haben – und das in großer Bandbreite.“
Die Palette der nominierten Produktionen für den Wettbewerb beim Festival des deutschen Films reicht von Komödien-Kinohit „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling über den Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ bis hin zum poetisch-philosophischen Episodenfilm „Silent Friend“. Auch „Das geträumte Abenteuer“ von Valeska Grisebach, der in Cannes mit dem „Preis der Jury“ ausgezeichnet wurde, steht auf der Nominiertenliste für Ludwigshafen, ebenso wie das Familiendrama „Eine Nacht in Bangkok” mit Désirée Nosbusch und Matthias Brandt. Darüber hinaus sind u.a. gleich zwei Filme mit Schauspielstar Sandra Hüller in der Auswahl vertreten: „Rose“ und „Vaterland“.
Eine dreiköpfige Jury entscheidet beim Festival des deutschen Films über die Vergabe des Filmkunstpreises 2026. Sie wird von der Produzentin und Autorin Alice Brauner, der Schauspielerin Margarita Broich sowie dem Produzenten und ehemaligen NDR-Fernsehspielchef Christian Granderath gebildet.
Außerdem sind einige Preisentscheidungen für das diesjährige Festival in Ludwigshafen bereits im Vorfeld gefallen. Demnach geht der „Ludwigshafener Ehrenpreis“ 2026 an Filmemacher Volker Schlöndorff. Die „Preise für Schauspielkunst“ erhalten Annette Frier, Christian Berkel und Christian Redl.
