Die 22. Auflage des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen wird am 19. August offiziell eröffnet. Zum Auftakt läuft die Erstaufführung der für ARD Degeto produzierten Familienkomödie „Plötzlich Schwiegervater“ mit Uwe Ochsenknecht, Nina Gummich und Helgi Schmid. (Foto © Bavaria Fiction/Gordon Muehle)
Die 22. Auflage des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen wird am 19. August offiziell eröffnet. Zum Auftakt läuft die Erstaufführung der für ARD Degeto produzierten Familienkomödie „Plötzlich Schwiegervater“ mit Uwe Ochsenknecht, Nina Gummich und Helgi Schmid.
Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Festival des deutschen Films auf der Parkinsel in Ludwigshafen am Rhein zum beliebten Treffpunkt für Publikum und Branchenvertreter entwickelt. Mit zuletzt 135.000 Besucherinnen und Besuchern gilt es als zweitgrößtes deutsches Filmfestival nach der Berlinale. Auch bei der diesjährigen 22. Ausgabe, die am heutigen Mittwoch, den 19. August beginnt, erwartet das Team um Intendant Michael Kötz wieder einen Zuspruch in ähnlicher Größenordnung.
Als offizieller Eröffnungsfilm feiert die ARD-Familienkomödie „Plötzlich Schwiegervater“ in Ludwigshafen ihre Weltpremiere. Zu den parallelen Vorführungen in zwei ausverkauften Zeltkinos haben sich zahlreiche namhafte Gäste angekündigt. Darunter sind auch Regisseur Till Endemann, Produzentin Doris Zander (Bavaria Fiction), die Darstellerinnen Nina Gummich und Leslie Malton sowie deren Kollege Uwe Ochsenknecht.
In „Plötzlich Schwiegervater“ spielt Ochsenknecht, der 2025 beim Festival in Ludwigshafen mit dem „Preis für Schauspielkunst“ geehrt worden war, den pensionierten Baustoffhändler Paul Hagedorns. Dessen ohnehin schon schlechte Laune wird nicht gerade besser, als er den künftigen Ehemann seiner Tochter Annette (Gummich) kennenlernt. Der Konflikt mit dem Schwiegersohn in spe eskaliert schnell und Paul wird sogar dazu verdonnert, eine Therapeutin (Malton) aufzusuchen.
Beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen geht die Ochsenknecht-Komödie auch ins Rennen um den „Rheingold Publikumspreis“, für den darüber hinaus Sönke Wortmanns „Die Ältern“, der Kino-Blockbuster „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling, der Film-Essay „Ingeborg Bachmann – Jemand der einmal ich war“ mit Sandra Hüller, das Ruder-Biopic „Adams Acht“ und viele mehr auf der Vorschlagsliste stehen.
Der Wettbewerb um den „Filmkunstpreis“ sowie weitere Preisverleihungen runden das Programm für die zweieinhalb Festivalwochen in Ludwigshafen ab. Als besonderer Höhepunkt steht am Freitag, den 28. August die Verleihung des Ehrenpreises an Volker Schlöndorff auf dem Plan. Der Filmemacher, dessen „Die Blechtrommel“ einst als erster deutscher Film den sogenannten Auslands-Oscar gewann, nimmt die Ehrung persönlich entgegen. Im Anschluss an die Vorführung seiner Max Frisch-Adaption „Rückkehr nach Montauk“ (2017) steht Schlöndorff in einem Bühnengespräch Rede und Antwort.
