In einer Sonderausgabe ihrer ARD-Talkshow begrüßt Sandra Maischberger heute Abend bereits ab 21:00 Uhr neben den Bundestagsabgeordneten Armin Laschet (CDU) und Hubertus Heil (SPD) auch Moderatorin Ruth Moschner, um die politischen Konsequenzen des gestrigen Doppelwahlsonntags zu diskutieren. Foto © Bernd Jaworek
In einer Sonderausgabe ihrer ARD-Talkshow begrüßt Sandra Maischberger heute Abend bereits ab 21:00 Uhr neben den Bundestagsabgeordneten Armin Laschet (CDU) und Hubertus Heil (SPD) auch Moderatorin Ruth Moschner, um die politischen Konsequenzen des gestrigen Doppelwahlsonntags zu diskutieren.
Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben gewählt. Und eine besorgniserregende Entwicklung verbindet Nordosten und Hauptstadt: Die AfD hat deutlich an Zustimmung gewonnen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde die Partei mit 38,2 Prozent stärkste Kraft und landete vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die 35,5 Prozent erreichte. Die CDU scheiterte mit 4,9 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde und verpasst damit erstmals in ihrer Geschichte den Einzug in ein Landesparlament.
Auch in der Hauptstadt legt die AfD deutlich zu und erreicht 16,3 Prozent. Dort feiert jedoch die Linke einen historischen Wahlerfolg. Mit Spitzenkandidatin Elif Eralp kommt sie auf 25,7 Prozent und wird erstmals stärkste Kraft bei einer Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Die CDU um Spitzenkandidat Stefan Evers landet mit 18,8 Prozent auf Platz zwei.
Damit stehen nach dem Doppelwahlsonntag nicht nur zwei Landesregierungen vor neuen politischen Konstellationen. Auch für die schwarz-rote Bundesregierung stellt sich die Frage, welche Konsequenzen aus den Ergebnissen zu ziehen sind. Das Erste greift die innenpolitische Lage am heutigen Montagabend, den 21. September auf: Nach einer Sondersendung zu den Wahlen um 20:15 Uhr folgt um 21:00 Uhr eine neue Ausgabe von „Maischberger“.
Dass die Ergebnisse weit über Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hinaus für Diskussionen sorgen, zeigte sich bereits am Wahlabend in den sozialen Netzwerken. Moderatorin und Autorin Ruth Moschner, die heute als Kommentatorin bei Sandra Maischberger zu Gast ist, schrieb: „Wir müssen endlich realisieren, dass in einer Demokratie nur mit Wahlzettel, und nicht mit Denkzettel entschieden werden muss.“ Über die Frage, wie es für die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz nach den Wahlen weitergeht, diskutieren außerdem CDU-Politiker Armin Laschet und der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).
Sandra Maischberger begrüßt darüber hinaus Joe Kaeser, den früheren Siemens-Chef und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden von Siemens Energy. Er spricht über die Reaktionen der Wirtschaft auf die jüngsten Wahlergebnisse und die Arbeit der Bundesregierung. Es kommentieren neben Ruth Moschner die internationale Korrespondentin des „Handelsblatt“, Annett Meiritz, und die „Neue Zürcher Zeitung“- Autorin Susanne Gaschke.
