Am Sonntag, den 26. Juli feiert „Pompeji mit Tom Hiddleston“ auf National Geographic seine TV-Premiere. In der ersten Folge des dreiteiligen Doku-Dramas geht Hollywoodstar Hiddleston der Frage nach, ob die Menschen in Pompeji die Warnzeichen des Vesuvausbruchs hätten erkennen können. Foto © National Geographic/Christian Black
Am Sonntag, den 26. Juli feiert „Pompeji mit Tom Hiddleston“ auf National Geographic seine TV-Premiere. In der ersten Folge des dreiteiligen Doku-Dramas geht Hollywoodstar Hiddleston der Frage nach, ob die Menschen in Pompeji die Warnzeichen des Vesuvausbruchs hätten erkennen können.
An diesem Wochenende feiert die neue National Geographic-Serie „Pompeji mit Tom Hiddleston“ ihre deutsche TV-Premiere. In drei Folgen rekonstruiert Marvel-Star Tom Hiddleston die letzten Stunden der antiken Stadt Pompeji anhand der Geschichten dreier realer Menschen: eines jungen Lehrlings, einer einflussreichen Geschäftsfrau und eines geheimnisvollen Prätorianers. Unterstützt von Archäologen, Historikern, Geologen und Katastrophen-Experten fügen sich ihre Schicksale zu einem packenden Wettlauf gegen die Zeit zusammen. Bei National Geographic läuft die erste Folge am Sonntag, den 26. Juli um 21:50 Uhr. Darüber hinaus steht sie bei Disney+ zur Verfügung.
Die Auftaktfolge widmet sich dem jungen Lehrling und der Geschäftsfrau und stellt eine Frage, die weit über die Geschichte der Antike hinausreicht: Warum ignorieren Menschen Warnsignale, auch wenn die Gefahr längst sichtbar ist? Während die Erdbeben in und um Pompeji zunehmen und der nahe gelegene Vesuv immer unruhiger wird, ging das Leben in der Stadt offenbar unbeirrt weiter. Tom Hiddleston zeichnet das Verhalten der Menschen nach. War es der buchstäbliche Tanz auf dem Vulkan?
Auf der Suche nach Antworten verbindet das Doku-Drama aufwendig inszenierte Spielszenen mit investigativer Dokumentation. Dabei wechseln die Bilder zwischen den Ruinen des heutigen Pompeji und einer eigens in Malta errichteten Rekonstruktion der antiken Stadt, wie sie in jenem schicksalhaften Jahr 79 n. Chr ausgesehen hat.
Für Hiddleston ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. Der 45-jährige Schauspieler, der in Cambridge Klassische Altertumswissenschaften studierte, findet für seine Faszination klare Worte: „Die klassische Antike ist das Fundament und der Eckpfeiler der westlichen und europäischen Kultur. Wer Pompeji besucht, erlebt, wie die zeitliche Kluft von 2.000 Jahren zwischen damals und heute zu schwinden scheint.“ Und weiter: „Sich noch einmal mit den letzten Stunden dieser ganz normalen Menschen zu befassen, die in eine außergewöhnliche Situation gerieten, und dabei zu helfen, diese bemerkenswerten menschlichen Schicksale wieder ins Licht zu rücken – das ist mir eine große Ehre.“
