Zum Auftakt in die letzte „Maischberger“-Woche vor der Sommerpause treffen am 8. Juni die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger aufeinander. Im Zentrum der Diskussion stehen u.a. die Reformpläne der schwarz-roten Bundesregierung. Foto © WDR/Thomas Kierok
Zum Auftakt in die letzte „Maischberger“-Woche vor der Sommerpause treffen am 8. Juni die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger aufeinander. Im Zentrum der Diskussion stehen u.a. die Reformpläne der schwarz-roten Bundesregierung.
Am heutigen Montagabend, den 8. Juni begrüßt Sandra Maischberger das TV-Publikum ab 22:50 Uhr zu einer neuen Ausgabe ihrer ARD-Talkshow. Gleichzeitig markiert die Sendung den Auftakt zur letzten Sendewoche vor der Sommerpause, in der „Maischberger“ noch dreimal auf Sendung geht.
Bis Ende Juni will die schwarz-rote Koalition bei ihren zentralen Reformvorhaben entscheidende Weichen stellen. Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich dabei demonstrativ optimistisch. In Anlehnung an seine Amtsvorgängerin Angela Merkel betonte er beim CDU-Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern erst vor wenigen Tagen: „Wir schaffen das“.
Insbesondere in der Energiepolitik wartet ein umfangreiches Gesetzespaket auf die Koalition. Auf der Agenda stehen u.a. die Kraftwerksstrategie, die Einführung eines Kapazitätsmarktes, eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sowie ein Netzanschlusspaket. Die parlamentarischen Beratungen könnten sich jedoch noch in den Herbst hineinziehen. Über die Herausforderungen und Prioritäten der Reform- und Energiepolitik diskutieren heute der bayerische Wirtschaftsminister und Bundesvorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger, sowie die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge.
Darüber hinaus nimmt Moderatorin Sandra Maischberger auch die Arbeit der NATO und die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg genauer in den Blick. Zu Gast ist Jana Puglierin, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations. Erst am 4. Juni veröffentlichte sie einen Policy Brief, in dem sie zu dem Schluss kommt, dass die russische Bedrohung nicht so bald verschwinden werde. Europa müsse deshalb ein eigenständiges Modell für Verteidigung entwickeln, um sich im Ernstfall auch ohne Unterstützung der USA schützen zu können. Tatsächlich hat Russland seine hybride Kriegsführung gegen NATO-Staaten seit Beginn des großangelegten Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 deutlich intensiviert. Cyberangriffe, Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur sowie Drohneneinflüge in den NATO-Luftraum erfolgen mittlerweile immer häufiger.
Eingeordnet und kommentiert werden die Themen des Abends vom Journalisten Constantin Schreiber, dem „Stern“-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz sowie der „Focus“-Korrespondentin Alisha Mendgen.
