HP_Wenn Teenager eskalieren_Foto_Burkhard Benecken
Was bringt Jugendliche dazu, mit einem Messer zur Schule zu gehen, vor Gericht bewusst die Unwahrheit zu sagen oder für Statussymbole immer größere Grenzen zu überschreiten? Strafverteidiger und Autor Burkhard Benecken beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Wenn Teenager eskalieren“ mit Fällen, die genau solche Fragen aufwerfen.
Strafverteidiger Burkhard Benecken kennt die Welt zwischen Polizeiwache, Gerichtssaal und Gefängnis seit mehr als zwei Jahrzehnten. Gemeinsam mit seinen Kollegen der Kanzlei Benecken & Reinhardt bearbeitet er nach eigenen Angaben rund 5.000 Mandate im Jahr. Neben aufsehenerregenden Verfahren rund um Clan-Kriminalität und schwere Gewaltverbrechen gehört das Jugendstrafrecht zu seinen Schwerpunkten.
Für sein neues Buch „Wenn Teenager eskalieren“ greift Benecken auf reale Fälle der Jugendkriminalität zurück. Er berichtet von Jugendlichen, für die das Mitführen eines Messers beinahe selbstverständlich geworden sei, von Falschaussagen vor Gericht, die als Mutprobe verstanden würden, und von Minderjährigen, die für Luxus und Anerkennung erhebliche Risiken eingehen.
Dass Jugendgewalt ein Thema bleibt, zeigen auch aktuelle Zahlen: Laut Deutschem Jugendinstitut stiegen die Werte bei Jugendlichen nach einem Tief Mitte der 2010er-Jahre wieder an. Benecken will mit seinem Buch jedoch nicht nur auf diese Entwicklung aufmerksam machen, sondern vor allem Einblicke aus seiner täglichen Arbeit weitergeben und die Frage aufwerfen, wie Eltern, Schulen, Justiz und die Gesellschaft frühzeitig gegensteuern können.
„Wenn Teenager eskalieren“ erscheint im Kampenwand Verlag und ist ab heute im Buchhandel erhältlich.
