Ab dem 27. Mai zeigt National Geographic die Doku-Reihe „Innovation durch Desaster“. Sie beleuchtet mittwochs zur Primetime, wie Katastrophen die Kreativität von Ingenieurinnen und Ingenieuren angeregt und damit den Weg für technische Innovationen geebnet haben. Foto © Shutterstock
Ab dem 27. Mai zeigt National Geographic die Doku-Reihe „Innovation durch Desaster“. Sie beleuchtet mittwochs zur Primetime, wie Katastrophen die Kreativität von Ingenieurinnen und Ingenieuren angeregt und damit den Weg für technische Innovationen geebnet haben.
Explodierende Raketen, eingestürzte Brücken, überflutete Städte: Die neue Doku-Serie „Innovation durch Desaster“ nimmt ab dem heutigen 27. Mai immer mittwochs um 20:15 Uhr auf dem Sender National Geographic die großen Katastrophen der Technikgeschichte unter die Lupe. Dabei wird deutlich, dass die Erkenntnisse über die Ursachen verblüffende Lernprozesse in Gang setzen können. Nicht selten spielen ungeahnte Fehler eine Rolle. Mit Blick auf Bauwerke und Missionen von morgen können Ingenieurinnen und Ingenieure einiges daraus lernen.
In sechs Folgen begleitet die Reihe Expertinnen und Experten, die reale Unglücke analysieren, um daraus entscheidende Erkenntnisse zu gewinnen. In der Raumfahrt etwa zeigt sich, wie riskant jede Mission bleibt: Raketenstarts gleichen kontrollierten Explosionen, und beim Wiedereintritt in die Atmosphäre wirken Kräfte, die selbst modernste Kapseln an ihre Grenzen bringen. Die tragischen Unfälle von Apollo- und Sojus-Missionen liefern dabei bis heute wertvolle Lektionen.
Auch am Boden wird deutlich, wie schmal der Grat zwischen Meisterleistung und Desaster ist. Der Einsturz der Morandi-Brücke in Genua oder Infrastrukturversagen bei Großprojekten wie dem Brenner-Basistunnel zeigen, dass selbst scheinbar stabile Konstruktionen ihre Grenzen haben. Hinzu kommen Fragen des Hochwasserschutzes – von den unterirdischen Wassersystemen Tokios bis zu den Sturmflutsperren, die nach dem Hurrikan Katrina in New Orleans entstanden.
